Baschkirien heute
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Internet-Zeitung „Baschkirien heute“
 
 

Liebe Leserin, lieber Leser! Du hast Dir vielleicht schon einige Artikel in unserer Zeitung angesehen – wir hoffen, dass Du ein paar interessante Neuigkeiten erfahren hast. Falls Du Dich jetzt fragst,

• Warum es diese Zeitung gibt,
• Wie das Projekt entstanden ist,
• Wer der Herausgeber dieser Internetseite ist und
• Wer die Autoren der Artikel sind?

dann können wir Dir an dieser Stelle sicher ein paar Antworten geben.

Wir machen die Zeitung

Julia Baydzhanova, Berichterstatterin in Halle:

Ich bin Journalistin - von Beruf, von Bildung und von Weltanschauung. Und deshalb bin ich Abenteuerin! Mich locken unbekannte Ferne, neue Länder und interessante Programme! Auf die Teilnahme am Projekt “Deutsche-russische Internetzeitung” ging ich ohne Bedenken ein. Journalistin in Deutschland zu werden ist noch cooler als in der Heimat. Und kein Problem, dass ich gar kein Deutsch spreche. Sich in ein anderes Land - in Geschichte, Kultur, Alltagsleben stürzen… Es wird eine groβartige Lebensschule! Neue Bekanntschaften, unvergessliche Ereignisse, tolle Eindrücke. Und als Abschluss des Jahres in Halle wird wahrscheinlich ein Buch herausgebracht… Ich bin mir sicher, dass ich viel Interessantes zu erzählen habe! Treffen wir uns in unserer Zeitung…

Julia Hoppe, Berichterstatterin in Ufa:

Als ich letztes Jahr am Studentenaustausch der Freunde Baschkortostans teilnahm, ahnte ich noch nicht, welche Veränderung diese zwei Monate für mich mit sich bringen würden. Eigentlich zog es mich immer eher in den Süden. Nun lebe ich im östlichsten Osten Europas, erlerne eine mir völlig unbekannte Sprache und erlebe eine Kultur, die interessanter und aufregender wohl nicht sein könnte. Ich bin 22 Jahre alt und studiere Kultur- und Medienpädagogik in Merseburg. Das Projekt Internetzeitung in Ufa ist also eine reizvolle Kombination für mich und mein Studium. Ich bin gespannt auf meine Entdeckungsreise des fernen Russlands, die kommenden Schlüsselerlebnisse, einen langen harten Winter und viele unvergessliche Momente im folgenden Jahr. Denn schließlich ist Leben ja das, was uns zustößt, während wir uns etwas ganz anderes vorgenommen haben…
 

Sofya Kovalenko Berichterstatterin in Halle:

Einmal las ich eine Aussage von einem der gröβten deutschen Klassiker, Johann Wolfgang von Goethe: “Wer eine Fremdsprache nicht kennt, weiß nichts von seiner eigenen”. Schon fünf Jahre lang lerne ich Deutsch und lebe deshalb in zwei Kulturen. Im Laufe dieser Zeit wurden mir die Gedichte von Schiller und Heine genauso lieb wie die Sonette von Puschkin und die Schöpfungen von Lermontov; Depeche Mode und Spleen bringen meinen Ohren und meiner Seele immer wieder Spaβ; und Halle und Ufa sind für mich gleichermaβen Lieblingsstädte.
Das Projekt “Russische-deutsche Jugendzeitung” ist nicht nur eine der wertvollsten Sprach-, Journalist- und Sozialerfahrungen, sondern auch eine gute Möglichkeit, Grenzen zu erweitern, Kulturen zu ernähren und die Freundschaft zwischen Partnerstädten zu stärken.
Wir stehen vor vielen Entdeckungen, angenehmen Bekanntschaften, fröhlichen Treffen, atemberaubenden Veranstaltungen, und darüber finden Sie alles in unseren Artikeln und Foto-Berichten!!!
Es wird interessant, schlieβen Sie sich an!!!


Tobias König, Berichterstatter in Ufa:

Goethe schrieb einmal: „Eine Reise gleicht einem Spiel. Es ist immer etwas Gewinn und Verlust dabei - meist von der unerwarteten Seite.” Genau diese unerwarteten Dinge reizen mich am Reisen, am Kennenlernen anderer Menschen und am Erlernen einer unbekannten Sprache. Ich bin 23 Jahre alt und studiere Politikwissenschaft und Arabistik / Islamwissenschaft an der Martin-Luther-Universität in Halle. Meine ersten Eindrücke von Russland habe ich durch einen Schüleraustausch nach Sankt Petersburg und im letzten Jahr durch den Studentenaustausch zwischen Halle und Ufa gewonnen. Dieses riesige Land, seine Bewohner und ihre Lebensweise haben mich in ihren Bann gezogen. Nun bin ich zurückgekehrt um das Interessante mit dem Nützlichen zu verbinden. Der Freiwilligendienst bei unserer kleinen Zeitung gibt mir die einmalige Gelegenheit, Land, Leute und Kultur zu erkunden und gleichzeitig die Sprache und das journalistische Handwerk zu erlernen. Es ist mir ein persönliches Anliegen, mit meinen Artikeln der stereotypen deutschen Berichterstattung über Russland etwas mehr Farbe zu verleihen und vor allem über die unbekannten Seiten des größten Landes der Erde zu berichten. Vielleicht können wir mit unseren Beiträgen das Bild vom Osten verbessern und auch bei unseren Lesern ein wenig Fernweh wecken.

Ralf Steinhausen, Projektleiter:

Mit dieser Internet-Zeitung geht für mich ein lang gehegter Traum in Erfüllung. Dank der Unterstützung des EU-Freiwilligendienstes und Jugend für Europa können nun vier junge Leute aus Russland und Deutschland ihre Eindrücke im jeweiligen Gastland einem breiten Publikum schildern. Die Leser und Leserinnen können sich so umfangreich über unsere Projekte, aber auch das Leben in der Partnerstadt informieren. Und das sowohl in Ufa als auch in Halle, in beiden Sprachen! Oder um den guten Goethe zu bemühen: „Das sicherste Mittel, ein freundschaftliches Verhältnis zu hegen und zu erhalten, finde ich darin, dass man sich wechselweise mitteile, was man tut“. Ich hoffe, dass unsere jungen Redakteure das tun werden, wozu unseren vielen Ehrenamtlichen immer die Zeit fehlte: Über unsere vielfältigen Projekte zu berichten, dadurch neue Mitstreiter zu begeistern und die Städtepartnerschaft Halle-Ufa mit Leben zu erfüllen.

Ich bin Jahrgang 70, promovierter Physiker, arbeite hauptberuflich an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seit 1991 bin ich ehrenamtlich in verschiedenen Projekten zwischen Halle und Ufa tätig. Ich gehöre zu den Gründungsmitgliedern der Freunde Baschkortostans e.V. im Jahr 1997.

Warum gibt es diese Zeitung?

Bereits in 80er Jahren wurde zwischen der Martin-Luther-Universität in Halle und der Baschkirischen Staatlichen Universität in Ufa ein studentischer Austausch organisiert. Zur Publikation der Eindrücke der deutschen Studenten dieser Jugendaustausche wurde im Jahre 1999 eine gedruckte Version von der Zeitung Baschkirien heute ins Leben gerufen. Diese Tradition soll mit der neuen Online-Variante der Zeitung fortgesetzt werden. Zusätzlich sollen Beobachtungen in den zwei Ländern unter dem Motto 2 Länder, 2 Schicksale publiziert werden: Damit kannst Du Deutschland mit russischen Augen und Russland mit deutschen Augen betrachten.

Wie ist das Projekt entstanden?

Das Aktionsprogramm Jugend für Europa wurde von der Europäischen Unionins Leben gerufen. Das Ziel ist, Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren die Möglichkeit zu geben, andere Kulturen kennen zu lernen, Schlüsselqualifikationen für die persönliche und berufliche Weiterentwicklung zu erwerben und Eigeninitiative und Kreativität auszuprobieren. Eine Möglichkeit im Rahmen dieses Aktionsprogramms ist der Europäische Freiwilligendienst. Dadurch kann das Projekt Internetzeitung Baschkirien Heute realisiert werden, wo Du mit Hilfe unserer Freiwilligen sehr viel Neues und Interessantes über Russland und Deutschland erfahren kannst.

Weitere Informationen zum Aktionsprogramm findest Du unter www.webforum-jugend.de

Wer ist der Herausgeber dieser Internetseite?

Unsere Zeitung wurde vom Verein Freunde Baschkortostans e.V. (Halle/Sachsen-Anhalt) gegründet. Er pflegt die 30-jährige Tradition eines kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Austausches zwischen Halle und Ufa. Das Hauptaugenmerk richtet sich vor allem auf den Jugendaustausch mit der Partnerorganisation Assoziation der Absolventen der Baschkirischen Staatlichen Universität Ufa. Und in den letzten 3 Jahren bietet der Verein russischen und deutschen Jugendlichen die Möglichkeit, am Europäischen Freiwilligendienst teilzunehmen. In diesem Rahmen wurde im November 2004 ein neues Projekt gestartet, unsere deutsch-russische Internetzeitung.

Weitere Informationen zum Verein findest Du unter www.freundebaschkortostans.de
 

 
 
 
  Mitarbeiter der Zeitung:
2008-2009
2006-2007
2005-2006
2004-2005
 
 
 

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