Baschkirien heute
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Internet-Zeitung „Baschkirien heute“
 
 

Wir machen die Zeitung
 

Elena Shalevich, Berichterstatter in Halle:

Von Beruf bin ich russische Philologin, aber von Natur her eine Reisende. Mein Traum ist es durch verschiedene Länder zu reisen, stets auf der Suche nach Inspiration für mein Schaffen. Von diesem Standpunkt aus interessiert mich alles: Ereignisse, Gegenstände, Menschen. Da gibt es für mich keinen Unterschied. Jedoch besteht die Kunst eines professionellen Journalisten darin, klar und ergreifend über alltägliche Dinge zu schreiben. So ist das... Wartet  einfach auf interessante Artikel!

Elisabeth Lehmann, Berichterstatterin in Ufa:

Ich bin 22 Jahre alt und studiere im „normalen Leben“ Journalistik, Russisch und Polnisch an den Universitäten in Leipzig und Halle. Wie man an meinen Studienfächern erkennen kann, ist das Projekt „Baschkirienheute“ die ideale Lösung für mich: eine Zeitung in Russland. In dem kommenden Jahr möchte ich vor allem das Leben eines Auslandskorrespondenten (mein großes berufliches Ziel) im Kleinen proben. Ich möchte für mich gerne herausfinden, ob ich in Russland längere Zeit leben kann, und ob ich in der Lage bin, hier journalistisch zu arbeiten. Das heißt, Hürden zu meistern, die sich nicht immer nur auf die Sprache beschränken. Ich möchte das russische Volk verstehen lernen, mich integrieren und trotzdem meinen Blick als Außenstehender nicht verlieren. Zudem habe ich noch eine Aufgabe für mich hier entdeckt, derer ich mir vorher gar nicht bewusst war: Man hat gerade hier in Baschkirien und Ufa einen sehr guten Stand als Deutscher. Man wird überall sehr herzlich empfangen, und die Menschen interessieren sich sehr für die deutsche Kultur. Ich hoffe, dass ich in dem folgenden Jahr etwas dazu beitragen kann, dass der Ruf der Deutschen auch weiterhin so gut ist, und die Beziehungen zwischen Russland und Deutschland so lebendig bleiben wie bisher.


Dmitri Kulitzscher, Berichterstatter in Ufa:

Ich bin 18 Jahre alt und habe gerade mein Abitur in Dresden abgelegt. Im Rahmen eines Anderen Dienstes im Ausland beschäftige ich mich nun in einem Ufaer Kinderheim. Darüber hinaus habe ich mich entschieden, das Zeitungsprojekt zu unterstützen, weil es mir zum einen die Möglichkeit gibt, gezielt Informationen über Ufa zu sammeln, und zum anderen durch Artikel auf dieser Internetseite den Lesern das weitergeben kann, was ich hier mit eigenen Augen sehe, mit dem Herzen erlebe.

 

Ralf Steinhausen, Projektleiter:

Mit dieser Internet-Zeitung geht für mich ein lang gehegter Traum in Erfüllung. Dank der Unterstützung des EU-Freiwilligendienstes und Jugend für Europa können nun zunächst drei junge Leute aus Russland und Deutschland ihre Eindrücke im jeweiligen Gastland einem breiten Publikum schildern. Die Leser und Leserinnen können sich so umfangreich über unsere Projekte, aber auch das Leben in der Partnerstadt informieren. Und das sowohl in Ufa als auch in Halle, in beiden Sprachen! Oder um den guten Goethe zu bemühen: „Das sicherste Mittel, ein freundschaftliches Verhältnis zu hegen und zu erhalten, finde ich darin, dass man sich wechselweise mitteile, was man tut“. Ich hoffe, dass unsere jungen Redakteure das tun werden, wozu unseren vielen Ehrenamtlichen immer die Zeit fehlte: Über unsere vielfältigen Projekte zu berichten, dadurch neue Mitstreiter zu begeistern und die Städtepartnerschaft Halle-Ufa mit Leben zu erfüllen.

Ich bin Jahrgang 70, promovierter Physiker, arbeite hauptberuflich an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seit 1991 bin ich ehrenamtlich in verschiedenen Projekten zwischen Halle und Ufa tätig. Ich gehöre zu den Gründungsmitgliedern der Freunde Baschkortostans e.V. im Jahr 1997.
 

Tilo Kolbe , Redakteur:

Ich finde die Grundidee unserer Zeitung „Deutschland, durch russische Augen betrachtet und Russland durch deutsche“ sehr spannend! Durch diese Wechselseitigkeit ergeben sich interessante Perspektiven, die für mich oftmals überraschend und manchmal auch herausfordernd sind. Innerhalb dieses Zeitungsprojektes schreiben für uns sowohl Laien als auch angehende Journalisten. Darüber hinaus veröffentlichen wir zuweilen auch Artikel von anderen gelegentlichen Autoren. Damit hat die Zeitung schon wieder etwas von einer Plattform oder auch einem Forum für Interessierte, die sich zu einem bestimmten Thema entsprechend dem obigen Motto äußern möchten. Ich denke, das könnten wir ruhig noch ausbauen…
Ich bin Hallenser und studiere hier an der Martin-Luther-Universität im Studiengang Interkulturelle Europa- u. Amerikastudien. Ich bin Mitglied im Verein Freunde Baschkortostans. Da ich mich im Abschlusssemester befinde, beschränkt sich mein Engagement für den Verein zur Zeit auf meine Tätigkeit als Redakteur in diesem Projekt.

 
     
     

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