
Internet-Zeitung
„Baschkirien heute“ |
||
|
Wir machen die Zeitung
Die Teilnahme an diesem Projekt war und bleibt für mich sehr anziehend und interessant. Durch dieses Projekt bekam ich die Möglichkeit, deutsche Gesellschaft besser kennen zu lernen und sie mit der russländischen zu vergleichen. Dieses Projekt lässt viel Freiheit beim Themenauswahl, was selbstständige Suche nach Materialien ermöglicht, die ich für mich interessant finde. Schließlich ist es die beste Möglichkeit neue Menschen kennen zu lernen und neue Freunde zu finden, was auch teilweise schon passiert ist. Meine Erwartungen sind erfüllt, und ich hoffe, dass die Zeitung genauso interessant für unsere Leser und vor allem nützlich sein wird, wie für uns.
Neue Erfahrungen, neue Eindrücke finde ich interessant. Ich freue mich auf die Möglichkeit, mich vom gewöhnlichen Lebensablauf abzulenken. Mich zieht die Möglichkeit an, mit einer anderen Kultur in Berührung zu kommen, sie zu fühlen und diese Kenntnisse mit meinen Lesern zu teilen.
Ich sehe meine Arbeit hier in Ufa darin, interessante und verlässliche Fakten und Berichte über Russland, Baschkortostan und Ufa zu liefern und damit die Internetzeitung auszubauen. Durch meine Artikel möchte ich, sowohl hier in Russland als auch in Deutschland auf Russland aufmerksam machen und sowohl die schönen Seiten, als auch Probleme aufzeigen. Ich möchte einfach alle, die meine Artikel lesen an meinen Erlebnissen und Erfahrungen teilhaben lassen. Des weiteren ist es mir eine Freude Deutschland hier so gut es geht zu vertreten und damit einen Beitrag zur Freundschaft zwischen Russland und Deutschland zu liefern.
Ich bin 20 Jahre alt und lebe in der Hauptstadt Berlin.
Meine Kindheit verbrachte ich in Moskau und Miass (Tscheljabinsk Oblast,
Südural), meine jugendlichen Jahre in Düsseldorf. Aufgrund
meiner Vergangenheit betrachte ich mich sowohl als Russe, als auch als
Deutscher. Ich verstehe mich aber auch als Mittler zwischen diesen beiden
einerseits verwandten, andererseits doch sehr unterschiedlichen Kulturen.
Als ein Mensch, der von verschiedenen Kulturen gleichzeitig geprägt
ist, reizte mich der Aufenthalt in Baschkortostan, einer ebenfalls von
verschiedenen Kulturen und Traditionen gleichzeitig geprägten Gegend,
besonders stark. Das Beleuchten des friedlichen Zusammenlebens von Russen,
Baschkiren, Tataren, Tschuwaschen und vielen anderen Nationalitäten
in der baschkirischen Hauptstadt Ufa betrachte ich deshalb als meine
Hauptaufgabe und hoffe, meinen Lesern die Vielseitigkeit einer multinationalen
Gesellschaft vor Augen führen zu können. Eins steht für
mich nämlich fest – nationalistisch eingestellte Menschen
bräuchten nicht nur in Baschkortostan, sondern auch im übrigen
Russland, Deutschland und ganz Europa eine Zeitmaschine, die Sie ins
19. Jahrhundert befördern könnte, um ihre Ideen noch einmal
wirksam vermarkten zu können. Sorry, Leute – eure Ideen sind
alt und langweilig! In diesem Sinne „schreibe“ ich hiermit
in alle Welt hinaus – es lebe die Vielseitigkeit!
Mit dieser Internet-Zeitung geht für mich ein lang gehegter Traum in Erfüllung. Dank der Unterstützung des EU-Freiwilligendienstes und Jugend für Europa können nun zunächst drei junge Leute aus Russland und Deutschland ihre Eindrücke im jeweiligen Gastland einem breiten Publikum schildern. Die Leser und Leserinnen können sich so umfangreich über unsere Projekte, aber auch das Leben in der Partnerstadt informieren. Und das sowohl in Ufa als auch in Halle, in beiden Sprachen! Oder um den guten Goethe zu bemühen: „Das sicherste Mittel, ein freundschaftliches Verhältnis zu hegen und zu erhalten, finde ich darin, dass man sich wechselweise mitteile, was man tut“. Ich hoffe, dass unsere jungen Redakteure das tun werden, wozu unseren vielen Ehrenamtlichen immer die Zeit fehlte: Über unsere vielfältigen Projekte zu berichten, dadurch neue Mitstreiter zu begeistern und die Städtepartnerschaft Halle-Ufa mit Leben zu erfüllen. Ich bin Jahrgang 70, promovierter Physiker, arbeite
hauptberuflich an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Seit 1991 bin ich ehrenamtlich in verschiedenen Projekten zwischen Halle
und Ufa tätig. Ich gehöre zu den Gründungsmitgliedern
der Freunde Baschkortostans e.V. im Jahr 1997.
Ich sehe unsere Internetzeitung als ein sehr spannendes
Projekt, da es zum einen für mich als Hallenser sehr interessant
ist, wie russischen Augen auf meine Heimatstadt Halle blicken. Zum anderen
ist die Mitarbeit in diesem Projekt für mich mit einem großen
Lerneffekt verbunden, da ich zuvor weder journalistisch gearbeitet habe
und auch keine Homepage betreut habe. Für meine eher rudimentären
Russisch-Kenntnisse ist die Mitarbeit sicher auch nicht von Nachteil...
|
||
| Home | Aktuelles | HALLEzination | UFAlogija | Dies & Jenes | Archiv | Austausch |