Baschkirien heute
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Internet-Zeitung „Baschkirien heute“
 
 

Wir machen die Zeitung

Andrey Vasiliev, Übersetzer:

Die Teilnahme an diesem Projekt war und bleibt für mich sehr anziehend und interessant. Durch dieses Projekt bekam ich die Möglichkeit, deutsche Gesellschaft besser kennen zu lernen und sie mit der russländischen zu vergleichen. Dieses Projekt lässt viel Freiheit beim Themenauswahl, was selbstständige Suche nach Materialien ermöglicht, die ich für mich interessant finde. Schließlich ist es die beste Möglichkeit neue Menschen kennen zu lernen und neue Freunde zu finden, was auch teilweise schon passiert ist. Meine Erwartungen sind erfüllt, und ich hoffe, dass die Zeitung genauso interessant für unsere Leser und vor allem nützlich sein wird, wie für uns.


Dmitriy Mukhametkulov
, Berichterstatter in Halle:

Neue Erfahrungen, neue Eindrücke finde ich interessant. Ich freue mich auf die Möglichkeit, mich vom gewöhnlichen Lebensablauf abzulenken. Mich zieht die Möglichkeit an, mit einer anderen Kultur in Berührung zu kommen, sie zu fühlen und diese Kenntnisse mit meinen Lesern zu teilen.





Katrin Hennig
, Berichterstatterin in Ufa:

Ich sehe meine Arbeit hier in Ufa darin, interessante und verlässliche Fakten und Berichte über Russland, Baschkortostan und Ufa zu liefern und damit die Internetzeitung auszubauen. Durch meine Artikel möchte ich, sowohl hier in Russland als auch in Deutschland auf Russland aufmerksam machen und sowohl die schönen Seiten, als auch Probleme aufzeigen. Ich möchte einfach alle, die meine Artikel lesen an meinen Erlebnissen und Erfahrungen teilhaben lassen. Des weiteren ist es mir eine Freude Deutschland hier so gut es geht zu vertreten und damit einen Beitrag zur Freundschaft zwischen Russland und Deutschland zu liefern.


Sergey Simonov, Berichterstatter in Ufa:

Ich bin 20 Jahre alt und lebe in der Hauptstadt Berlin. Meine Kindheit verbrachte ich in Moskau und Miass (Tscheljabinsk Oblast, Südural), meine jugendlichen Jahre in Düsseldorf. Aufgrund meiner Vergangenheit betrachte ich mich sowohl als Russe, als auch als Deutscher. Ich verstehe mich aber auch als Mittler zwischen diesen beiden einerseits verwandten, andererseits doch sehr unterschiedlichen Kulturen. Als ein Mensch, der von verschiedenen Kulturen gleichzeitig geprägt ist, reizte mich der Aufenthalt in Baschkortostan, einer ebenfalls von verschiedenen Kulturen und Traditionen gleichzeitig geprägten Gegend, besonders stark. Das Beleuchten des friedlichen Zusammenlebens von Russen, Baschkiren, Tataren, Tschuwaschen und vielen anderen Nationalitäten in der baschkirischen Hauptstadt Ufa betrachte ich deshalb als meine Hauptaufgabe und hoffe, meinen Lesern die Vielseitigkeit einer multinationalen Gesellschaft vor Augen führen zu können. Eins steht für mich nämlich fest – nationalistisch eingestellte Menschen bräuchten nicht nur in Baschkortostan, sondern auch im übrigen Russland, Deutschland und ganz Europa eine Zeitmaschine, die Sie ins 19. Jahrhundert befördern könnte, um ihre Ideen noch einmal wirksam vermarkten zu können. Sorry, Leute – eure Ideen sind alt und langweilig! In diesem Sinne „schreibe“ ich hiermit in alle Welt hinaus – es lebe die Vielseitigkeit!
 

Ralf Steinhausen, Projektleiter:

Mit dieser Internet-Zeitung geht für mich ein lang gehegter Traum in Erfüllung. Dank der Unterstützung des EU-Freiwilligendienstes und Jugend für Europa können nun zunächst drei junge Leute aus Russland und Deutschland ihre Eindrücke im jeweiligen Gastland einem breiten Publikum schildern. Die Leser und Leserinnen können sich so umfangreich über unsere Projekte, aber auch das Leben in der Partnerstadt informieren. Und das sowohl in Ufa als auch in Halle, in beiden Sprachen! Oder um den guten Goethe zu bemühen: „Das sicherste Mittel, ein freundschaftliches Verhältnis zu hegen und zu erhalten, finde ich darin, dass man sich wechselweise mitteile, was man tut“. Ich hoffe, dass unsere jungen Redakteure das tun werden, wozu unseren vielen Ehrenamtlichen immer die Zeit fehlte: Über unsere vielfältigen Projekte zu berichten, dadurch neue Mitstreiter zu begeistern und die Städtepartnerschaft Halle-Ufa mit Leben zu erfüllen.

Ich bin Jahrgang 70, promovierter Physiker, arbeite hauptberuflich an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seit 1991 bin ich ehrenamtlich in verschiedenen Projekten zwischen Halle und Ufa tätig. Ich gehöre zu den Gründungsmitgliedern der Freunde Baschkortostans e.V. im Jahr 1997.
 

Karsten Riedl, Tutor:

Ich sehe unsere Internetzeitung als ein sehr spannendes Projekt, da es zum einen für mich als Hallenser sehr interessant ist, wie russischen Augen auf meine Heimatstadt Halle blicken. Zum anderen ist die Mitarbeit in diesem Projekt für mich mit einem großen Lerneffekt verbunden, da ich zuvor weder journalistisch gearbeitet habe und auch keine Homepage betreut habe. Für meine eher rudimentären Russisch-Kenntnisse ist die Mitarbeit sicher auch nicht von Nachteil...
Ich hoffe, dass wir mit unserer Zeitung etwas die räumliche die Distanz zwischen beiden Städten überbrücken können, einige Leute neugierig auf die jeweils andere Stadt machen und damit einen kleinen Beitrag zur langjährigen Städtepartnerschaft zwischen Halle und Ufa leisten können.
Ich bin 27 Jahre alt und habe das Studium des Wirtschaftsingenieurwesens abgeschlossen. Zurzeit bearbeite ich als Promotionsstudent am Fachbereich Ingenieurwissenschaften der Martin-Luther-Universität eine Thematik aus dem Bereich der Energiewirtschaft. Ich gehöre dem Vorstand der Freunde Baschkortostans e.V. an.

 
     
     

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