
| Internet-Zeitung „Baschkirien heute“ | ||
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Wir machen die Zeitung
Meiner Meinung nach soll die Zeitung zu einer Brücke zwischen Halle und Ufa werden. Sie soll jungen Leuten aus den beiden Städten eine Möglichkeit geben, persönliche Kontakte aufzunehmen und zu unterhalten, Eindrücke und Erfahrungen auszutauschen und Neues über das Leben in einem fremden Land zu erfahren. Hier findest Du außerdem nicht nur unsere Eindrücke und Erfahrungen in einem fremden Land, sondern auch vieler anderen Jugendlichen, die sich an verschiedenen anderen Projekten zwischen zwei Ländern beteiligen. Das ist eine Art Reise, woran auch Du teilnehmen kannst!
Mit dieser Internet-Zeitung geht für mich ein lang gehegter Traum in Erfüllung. Dank der Unterstützung des EU-Freiwilligendienstes und Jugend für Europa können nun zunächst drei junge Leute aus Russland und Deutschland ihre Eindrücke im jeweiligen Gastland einem breiten Publikum schildern. Die Leser und Leserinnen können sich so umfangreich über unsere Projekte, aber auch das Leben in der Partnerstadt informieren. Und das sowohl in Ufa als auch in Halle, in beiden Sprachen! Oder um den guten Goethe zu bemühen: „Das sicherste Mittel, ein freundschaftliches Verhältnis zu hegen und zu erhalten, finde ich darin, dass man sich wechselweise mitteile, was man tut“. Ich hoffe, dass unsere jungen Redakteure das tun werden, wozu unseren vielen Ehrenamtlichen immer die Zeit fehlte: Über unsere vielfältigen Projekte zu berichten, dadurch neue Mitstreiter zu begeistern und die Städtepartnerschaft Halle-Ufa mit Leben zu erfüllen. Ich bin Jahrgang 70, promovierter Physiker, arbeite
hauptberuflich an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Seit 1991 bin ich ehrenamtlich in verschiedenen Projekten zwischen Halle
und Ufa tätig. Ich gehöre zu den Gründungsmitgliedern
der Freunde Baschkortostans e.V. im Jahr 1997.
Ich sehe unsere Internetzeitung als ein sehr spannendes
Projekt, da es zum einen für mich als Hallenser sehr interessant
ist, wie russischen Augen auf meine Heimatstadt Halle blicken. Zum anderen
ist die Mitarbeit in diesem Projekt für mich mit einem großen
Lerneffekt verbunden, da ich zuvor weder journalistisch gearbeitet habe
und auch keine Homepage betreut habe. Für meine eher rudimentären
Russisch-Kenntnisse ist die Mitarbeit sicher auch nicht von Nachteil...
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