| Besonderheiten der halleschen Kneipen, 04.02.2005 | HALLEzination/Jugend |
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| Ski fahren im Ural, Februar 2005 | UFAlogija/Ich war dabei... |
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Wird in Russland die alte Ordnung wiederbelebt? 15.02.05 | Aktuelles |
| Winter in Deutschland, 19.02.05 | HALLEzination/Fotojagd |
| Besonderheiten der halleschen Kneipen | ||||||||||||||
| Wir alle haben uns immerzu Fragen gestellt wie „Wo kann ich etwas zu mir nehmen?“, „Wo kann ich mich mit meinen Freunden treffen?“, „Wohin kann ich eine Frau einladen?“. Und wenn die Fantasie nicht im Übermaß vorhanden ist, wählen wir immer Cafes, Bars, Kneipen, Restaurants und Imbissstuben. Für uns war es interessant, welche Besonderheiten solche Lokalitäten in Halle haben. Und um das zu erkunden, beschlossen wir, einen kleinen Streifzug zu machen. | ||||||||||||||
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In den Kneipen der „alten Szene“ ist unbedingt der Geist dieser Zeit vorhanden. Das besagt natürlich nicht, dass der Fußboden in diesen Kneipen abgenutzt, die Tische zerkratzt und die Tapeten 10 Jahre lang nicht gewechselt wurden. Die „alte Szene“ hat sich einen guten Ruf erworben. Niedrige Preise gemütliche Atmosphäre. Keine Schwülstigkeit und keine Bestrebungen, mit der Zeit Schritt zu halten. Und dazu noch: Wem würde es nicht gefallen in einer Kneipe zu sitzen, mit der zum Teil auch sein Schicksal verbunden ist. Auf der „Kneipenmeile“
Besonders haben mich durchdachte Konzepte angezogen mit entsprechenden Namen und Innenausstattungen. Die Kneipe «The Connoisseur» ist schottisch eingerichtet: lederne Sofas, über die Tische runterhängende Lampenschirme, alte Porträts, Regale mit Flaschen für teuere Weinsorten und Kellner in Röcken.
Auf der Kleinen Ulrichstraße haben wir auch unsere sozusagen russische Kneipe angetroffen, «Potemkin». Ich weiß nicht, ob dieser Namen den Hallensern etwas sagt, aber das Lokal scheint eines der beliebtesten zu sein. In der Innenausstattung sind sowjetische Attribute zu finden: auffällige Tapeten wie aus den alten Zeiten, ein Zigarettenstand, zusammengeheftete alte Zeitungen, allerdings in deutscher Sprache. Typisch deutsch Um diese Liste weiter zu ergänzen, kann man auch noch Kneipen-Clubs nennen, wo man sich Life-Musik anhören und tanzen kann, Kinoclubs und andere einschlägige Bars. |
Die zweite Sache, finde ich, wäre für Stammgäste der russischen Kneipen interessant. Die Bars haben hier bis zum letzten Kunden offen, und werden nicht um festgelegte 23 Uhr geschlossen. Selbstverständlich heißt es nicht, dass man hier bis früh am Morgen sitzen kann. Ein Stunde vor dem Schluss werden keine Getränke mehr verkauft. Und da man ohne Getränke in einer Bar nichts zu tun hat, bleibt einem nervigen Kunden nichts anderes übrig als zu gehen. Wenn ihr euch das Ziel setzt nur zu essen, braucht ihr euch den Kopf nicht zu zerbrechen. In jeder Bar, Kneipe und Cafe könnt ihr ein ordentliches Essen für relativ niedrigen Preis erhalten. Und ihr müsst euch nicht mit Piroggen, einer kleinen Portion Salat und Pelmeni, die ihr schon fast satt habt, zufrieden zu geben, wie es in russischen Bars üblich ist, die nur Alkoholgetränke verkaufen. In Russland ist es angebracht, Bars nach dem Alters- und Portemonnaie-Prinzip einzuteilen. Wohin man einlädt, verrät ganz leicht die soziale und finanzielle Stellung eines Menschen. In Deutschland ist dies auch vorhanden, ist aber nicht so stark ausgeprägt. Zum Bespiel kann man in einem jugendlichen Cafe auf eine nette 70 Jahre alte Frau mit einer Zigarette in der Hand stoßen. Morgenland ist eine feine Sache!
Deutschland ist dem Einfluss von Osten nicht entgangen, deswegen kann man an jeder Ecke an eine türkische oder chinesische Imbissstube stoßen. Ich habe sie nicht umsonst so genannt. Denn sie befinden sich alle meistens in kleinen Räumlichkeiten, in deiner Anwesenheit wird alles zubereitet, und für die Vereinfachung der Kommunikation mit einem Kunden wird auf der Wand die Speisekarte ausgehängt. So muss man nur auf Deutsch lesen können. In Russland, unter anderem in Ufa, kann man türkische Bistros kaum Imbissstuben nennen. Die alle sehen eher wie Restaurants aus. Die Preise sind bei weitem nicht billig. Dafür bereitet ein Besuch dahin viel mehr Vergnügen als hier.
Über das gesunde Essen Im Ganzen kann man sagen, dass Kneipenkultur in Deutschland viel mehr entwickelt ist. Da haben wir noch was nachzuholen. Und in erster Linie müssten wir die Kunststoff-Innenausstattung loswerden, was bei uns vorläufig so beliebt ist. Dilara Dilmukhametova |
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| Ski fahren im Ural | ||||||||
| Am Wochenende war ich Ski fahren mit ein paar Leuten, die ich schon von der Paddeltour kenne!
Um 11 wollten wir uns treffen, um noch etwas einzukaufen + dann loszufahren.........die Russen sind leider etwas langsam und halten sich nicht unbedingt an die vereinbarten Zeiten ......... letztendlich sind wir dann 14.00Uhr losgefahren + waren gegen 16.00Uhr bei Saschas Datscha! Es ist eine kleine Holzhütte in einem abgelegenen Dorf............ohhh Mann und wenn ich abgelegen sage, meine ich es auch so! Es waren –20 Grad, das Haus war unbeheizt (drinnen genauso kalt wie draußen) + wir mussten um es zu erreichen ca. 1km über Schienen laufen, weil die Autos dort leider nicht lang fahren konnten (links + rechts von den Schienen ging es steil nach unten).
Gegen 17.00Uhr kamen wir dann endlich an dem Platz an, wo wir Ski fahren wollten .........leider gab es dort keine Snowboards :-( deshalb habe ich mich zum ersten mal auf die Skier gestellt. Das Ski fahren war zum Glück kein Problem.....aber der Lift........ihr könnt euch nicht vorstellen, was das für ein Ding war (dagegen ist die Tschechei echt Luxus) .......... es war ein Seil, in das man sich mit einem Stock und einem Haken einhängt................................................. |
....wenn man endlich eingehangen ist, fällt man leider immer hin, weil der Ruck sehr extrem ist..................naja letztendlich bin ich doch den Berg hochgekommen + bin 2h Ski gefahren + es war echt lustig...........ja nach der Skifahrt, wurde der Grill angeschmissen....ein paar Hühnerbeine draufgeschmissen + gegessen. So gegen 22.00 sind wir dann zurückgefahren..............natürlich mussten wir wieder an den Gleisen entlang...........als hätte ich es geahnt, kam doch da nicht wie aus dem Nix ein Zug mit lauter Baumstämmen beladen, wir sind natürlich alle nach links und rechts runtergesprungen, haben bis zur Brust im Schnee gesteckt, und mussten den Kopf wegnehmen, damit wir keinen Baumstamm abbekamen!
Eigentlich war das ganz cool.........hab mich das erstemal gefühlt wie in ´nem Abenteuerfilm. Das war aber nur solange "cool" bis ich gemerkt habe, wie schnell meine Sachen naß + kalt wurden.............natürlich war das Haus nicht geheizt...........wir haben dann also bis früh um 2 gefroren, bis es endlich warm wurde! Nachts wurde natürlich noch mal gegessen (Hühnersuppe) und danach getanzt...........da ich eher ein Tanzmuffel bin, habe ich zugeschaut + mich amüsiert! Am nächsten morgen gab es dann wieder den "leckeren Buchweizen mit Fleisch" zu essen..............furchtbar, das Zeug bekomme ich echt nicht runter! Danach haben wir uns den größten Staudamm Europas (behaupten sie) angeschaut und sind dann noch mal Ski gefahren! Um 8 abends war ich dann endlich heim und habe mich auf eine Dusche gefreut, ich habe nämlich wie ein Räucherofen gerochen. Teresa Beier, Februar 2005 |
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| Wird in Russland die alte Ordnung wiederbelebt? | ||||
Am 14. Februar wurde im Ratshof von
Halle die Ausstellung „Langes Echo. Russland – XX. Jahrhundert.
Konstanten und Varianblen“ eröffnet. Als Organisatoren fungiert
die Gesellschaft „Memorial“ (Russland) und ihre Vertretung
in Deutschland mit Unterstützung der Heinrich Böll-Stiftung.
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Auf der Ausstellung sind Fotos zur Schau gestellt, die 3 Epochen in der Geschichte des Landes darstellen: vor der Revolution, sowjetische und postsowjetische Zeit. Das Ziel ist es, sie nicht zeitlich geordnet zu zeigen, sondern anhand des Schicksales einzelner historischer Denkmäler (Christerlöserkathedrale, Dserschinskij-Denkmal usw.) zu dokumentieren, wie sie errichtet, zerstört und wiederaufgebaut wurden. Das Leitmotiv der Ausstellung ist der Gedanke über die Wiederbelebung der alten Ordnung im Land. Als Beispiele werden die wiedereingeführte Landeshymne, der Stern in der Armee und der Personenkult angeführt. «Bei der gegenwärtigen Generation lebt Nostalgie zur Vergangenheit auf» - finden Mitglieder der Gesellschaft „Memorial“. Und das kann vollkommen zur Wiederherstellung der früheren Ordnung führen. Dilara Dilmukhametova, 15.02.2005 |
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| Winter in Deutschland | ||||||||
| Der Winter erwies
sich in diesem Jahr als sehr schneereich, was besonders die Kinder erfreute.
Die Deutschen sagen, dass ein solcher Winter in Halle richtig selten ist.
19.02.05 |
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